Montag, 2. April 2007

Datenbankzugriff: Die "Rassen"

Im Jahre 2707 gibt es vier verschiedene Rassen, die sich aus dem ursprünglichen Mensch entwickelt haben. Aufgrund von Umwelteinflüssen und künstlichen Eingriffen ähneln sie zwar dem Menschen, ihre Genstruktur ist jedoch sehr unterschiedlich. Die Menschen aus unserer Zeit existieren schon lange nicht mehr. Stattdessen gibt es die Menschen der Khegrir, der Neuen Order, der Neuen Technokratie Proxima Centauri (kurz: NTPC) und des Planeten Atra.
Sie unterscheiden sich folgendermaßen vom ursprünglichen Menschen und untereinander:

Khegrir
Die wohl am meisten veränderte Rasse, die aus den Minenarbeitern der Merkurkolonie entstanden sind, zeichnen sich durch ihre Vielseitigkeit aus, da es sowohl die einen gibt, die den Menschen aufs Haar ähneln und die anderen, die durch genetische Verbesserungen Kiemen, mehrere Arme oder Flügel sowie mehr Kraft und größere Schnelligkeit erreicht haben. Man kann sie doch immer an ihren Tätowierungen erkennen, die die Minenabteilung ihrer Vorfahren bezeichnen. Diese Tätowierungen werden weiterhin genetisch weitergegeben und jeder Khegrir besitzt eine kleine Tätowierung, die einmal um sein linkes Auge geht und ihn so kennzeichnet.
Denn Khegrir sind nicht gerne in den inneren Systemen gesehen, da das Eingreifen in den Geburtszyklus, um „Verbesserungen“ vorzunehmen, als ethisch verwerflich gilt.

Neue Order

Die Neue Order ist eine Militärregierung, die direkt aus der Weltregierung der Erde hervorgegangen ist. Dementsprechend „normal“ sehen die Menschen ihrer Welten aus. Da die Soldaten eine sehr harte Ausbildung durchlaufen sind sie dementsprechend trainiert, haben aber keinerlei künstliche Eingriffe nötig. Sie ähneln den Menschen der Erde sehr und unterscheiden sich lediglich in zwei Punkten von ihnen. Zum einen die DNA, die sich aufgrund der anderen Lebensbedingungen sehr verändert hat, zum anderen die Fruchtbarkeit, die unglücklicherweise sehr zurückgegangen ist.

Man ist sich noch nicht im Klaren, was es verursacht, doch ist die Neue Order auf Verbindungen mit der NTPC angewiesen, um ihren Fortbestand zu sichern.

NTPC

Die Neue Technokratie Proxima Centauri ist das technisch versierteste Volk, das bereits im Kindesalter mithilfe von Nanobots die Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers steigert. Auch hier gibt es unterschiedliche Stufen von Verbesserungen, was bedeutet, dass einerseits diejenigen existieren, die außer den Nanobots zur Lebensverlängerung keine weiteren Verbesserungen vornehmen, andererseits aber auch diejenigen existieren, die ihr gesamtes Skelett durch komplexe Stahlendoskelette verstärken lassen und zusätzliche Exoskelettanzüge tragen. Auch der „Einbau“ einer künstlichen, leistungsfähigeren Lunge, der Einbau eines künstlichen Auges (mit Infrarot- oder Nachtsichtoptik) oder gar künstliche Kiemen sind möglich.

Vor allem zeichnen sich die Menschen der NTPC jedoch durch ihre beiden Kontrollgeräte aus. Eines am Handgelenk und ein Ersatzgerät auf der Brust vorm Herzen, sichern die Kontrolle über die Nanobots und erleichtern die Wartung. Vor allem aber dienen sie dazu die Bots für kurze Zeit zu Höchstleistung anzuspornen und die Leistungsfähigkeit des Technokraten bis an seine Grenzen zu steigern. Dies kann und wird gerne von manchen (meist jungen) Menschen ausgenutzt um im Stadium des völligen körperlichen Zusammenbruchs in eine Art Rauschzustand zu fallen, ist aber auch vor allem nützlich, um sich gegen die anderen stärkeren Völker zur Wehr setzen zu können.

Atraner

Ein Grund warum die Atraner keinerlei Möglichkeit haben sich zu verteidigen ist die Tatsache, dass sie über keinerlei fortschrittliche Technologien verfügen. Viele neigen dazu die Atraner schon als aussterbendes Volk zu betrachten, denn spätestens mit dem Zusammenbruch des Sonnensystems wird der ehemalige Mars, ihr bisher einziger Planet, zerstört werden und sie mit ihm.

Und während die Khegrir roh und grobschlächtig meist blind für die Feinheiten des Krieges sind und die NTPC sich gerne aus allem heraushält, stehen sie der Neuen Order in nichts nach, forschen so gut sie es können nach günstigen neuen Technologien und feilen an Fluchtplänen für ihren Planeten.

Der Vorteil den sie dabei haben ist ihr sechster Sinn für Gefahren, der sich in beinahe jeder Situation auszeichnet. Während nämlich die Soldaten und Piloten der Neuen Order auf lange Ausbildungen angewiesen sind, scheint den Atranern das Fliegen in die Wiege gelegt.

Ob es nun Glück ist oder nicht ist im Endeffekt egal, denn auch wenn ein Atraner es schafft von Atra zu fliehen (und das passiert gar nicht selten) wird er irgendwann anhand seiner leuchtenden blauen Augen identifiziert (ein Merkmal des Lebens in Dunkelheit und zwischen Merkurium auf dem Mars) und ausgeschaltet, bevor die Göttliche Fügung oder das Glück eingreifen kann.

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