In ferner Zukunft:
Es herrscht Krieg in der Galaxis. Die Menschheit, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr.
Der Planet Erde ist nur noch ein Trümmerhaufen, der nach Krieg und Terror nur noch als wüster und vergifteter Himmelskörper um seine sterbende Sonne kreist, nur noch ein Flackern im Dunkeln.
Das Sonnensystem stirbt, die Kolonien der Jupitermonde sind nur noch verlassene Ruinen, die längst nicht mehr an die Metropolen erinnern, die sie einst einmal waren.
Der Mars, einst großes Industriemonopol, stürzte mit dem plötzlichen Versiegen der Mercurium-Minen in Chaos und Anarchie und wurde bald darauf vom Militär zur Sperrzone ausgerufen.
Dort und auf Merkur, wo noch Restvorkommen von Mercurium vorhanden sind, sind nur noch wenige Menschen geblieben. Durch das abschwächen der Sonne sind mittlerweile diese beiden Planeten auf der Oberfläche bewohnbar, jedoch leben auch auf ihnen immer weniger Menschen.
Die letzten Kolonialisten, die nicht bereits ihr Glück in den neuen Systemen, oder noch weiter draußen, gesucht haben, versuchen nun schnellstmöglich den Sektor zu verlassen, bevor die Sonne das Stadium einer Supernova erreicht.
Die Blockade des Schlachtschiffes PYDEOR, ein Schiff der sogenannten „Neuen Order“ , bedeutet die Zerstörung aller Schiffe, die versuchen der Apokalypse über die einzig passierbare Route zu entgehen.
Die „Atraner“, wie sich die Kolonialisten der Marskolonie „Atra“ (lat. dunkel), der einzig bewohnbaren Stadt des Mars, selbst nennen, sind nicht ohne Grund bei der „Neuen Order“ verhasst.
Anschläge und Attentate auf die Regierung der Erde, die jedoch stets im Sinne der angefochtenen Unabhängigkeit waren, sind die Wurzeln der Rache, die nun durch die Geschützbatterien der PYDEOR vollzogen wird.
Während die „Neue Order“, die ihren Ursprung auf der Erde haben, erbittert gegen die sogenannten „Rebellen“ der Marskolonien vorgehen, halten sich zwei weitere Parteien in ihren Handlungen zurück.
Die „Neue Technokratie Proxima Centauri“, ein Kollektiv aus übrig gebliebenen Menschen der ehemaligen Jupiterkolonisation, die sich von der Genforschung abgesagt und Nanotechnologie bis zur Perfektion entwickelt haben, hält sich im Frieden mit der „Neuen Order“ und agiert weitestgehend unabhängig.
Die Körper dieses Volkes sind durch Implantate, Exoskelette und Prothesen verbessert und sämtliche Organprozesse werden von Nanobots unterstützt, sodass ihre Lebensdauer deutlich höher liegt, als bei anderen Menschen.
Des weiteren gibt es die Khegrir, ehemalige Sklaven der „Neuen Order“, die durch primitive Genmanipulation zu besseren Leistungen und höherer Resistenz gegenüber den Extremen regelrecht gezüchtet werden sollten – das Experiment geriet außer Kontrolle, als sich die Menschen nach und nach immer mehr mit den Medikamenten, Drogen und genetischen Eingriffen verändern ließen um ihre Leistungskraft zu stärken.
Als die Menschen die Erde verließen, überließen sie die Merkurkolonie ihrem Schicksal. Obwohl der Bedarf am Merkurium der dortigen Minen hoch war, nahm man an, dass die Vorräte noch einige Zeit reichen würden und man sicherlich in anderen Galaxien neues finden würde.
Die Vorkommen dort erwiesen sich allerdings als rar und bald schon kehrten Aufklärer zurück nach Merkur. Das erste Mal, seit zwei Jahrzehnten.
In der Annahme die Sklaven wären unfähig sich ihrem Schicksal zu widersetzen, erwiesen sich diese als viel widerstandsfähiger und intelligenter, als vermutet. Durch ein wenig (unfreiwillige) Hilfe der Atraner jedoch konnten sie sich neu aufbauen, sodass die „Khegrir“, eine launische und aggressive „Rasse“ entstehen konnte.
Die „Neue Order“ übersah zudem ihre neue Fähigkeit äußerst kampfstarke Schiffe zu bauen, die vor allem auf die Fähigkeit des Enterns spezialisiert waren und mussten sie schließlich, zum eigenen Wohl, aus dem System fliehen lassen.



